Mixed

•18. April 2017 • Schreibe einen Kommentar

Am Samstag den 22. April um 16:00 Uhr seid ihr herzlich eingeladen zur Vernissage der nächsten Gruppenausstellung. Zusammen mit 9 weiteren Künstlern aus ganz Deutschland zeige ich in der Galerie „Passion for blue“ in Garbsen bei Hannover meine Arbeiten. Viele der ausstellenden Künstler haben den Namen der Galerie zum Anlass genommen und zeigen ihre „Leidenschaft für blau“ in unterschiedlichster Art.

Die Ausstellung ist danach noch bis zum 20. Mai zu sehen.

Ausstellende Künstler:
Kathrin Broden, Hennef
Barbara Hein-Dadfar, Dortmund
Angelika Holzbach, Garbsen
Monika Krautscheid-Bosse, Neustadt-Wied
Vladimiro Miszak, Bremerhaven
Sonja Pellender, Köln
Harald Reinecke, Lübeck
Martina Rick, Nordstemmen
Judith C. Riemer, Nordstemmen
Margrit Schneider, Altena

Die Ausstellung ist geöffnet:
Donnerstags 15:00 -18:00 Uhr,
Samstags und Sonntags 14:00 – 18:00 Uhr
Sowie nach telefonischer Vereinbarung.

Engelbosteler Straße 7 | 30827 Garbsen (bei Hannover)
https://www.facebook.com/events/271434769975061/

Im alten Grand Hotel

•30. März 2017 • 2 Kommentare

Die letzte größerer Tour führte mich nach Belgien zum alten Grand Hotel, es stand schon so lange auf meiner „To visit“- Liste das ich befürchtet hatte das es inzwischen ganz in sich zusammengefallen ist oder bereits abgerissen wurde. Doch ich hatte Glück, zwar abgesperrt wie Fort Knox konnte ich mich hinten durch den Zaun zwängen und dann stand einem der bereits eingebrochene Gebäudeteil offen.

Das Grand Hotel wurde 1904 erbaut und konnte bis zu 80 Gäste beherbergen. Vom Glanz der ehemaligen Einrichtung ist heute nichts mehr übriggeblieben. Dennoch ist das Hotel ein magischer Ort, wenn man die alten Säle betritt fühlt man sich direkt in eine andere Zeit versetzt, man spürt den Luxus der vergangenen Tage. Besonders wenn man die jetzigen Aufnahmen mit den alten Postkarten von früher vergleicht ist der Prunk von damals hinter dem Verfall noch zu erahnen.

Der einstige Inhaber führte ein sehr erfolgreiches Hotel in grandioser Lage und mit einem fantastischen Ausblick. Seine gloreichen Zeiten hatte das Hotel in den 20er Jahren. Zahlreiche Prominente wie Theaterdirektoren, Großindustrielle aus der Tabakindustrie und aus der Lebensmittelbranche (Delhaize Brüder) kehrten regelmäßig dort ein.

Beide Kriege überstand das Hotel sehr gut und der Tourismus entwickelte sich immer weiter. Einige Jahrzehnte erlebte das Hotel prunkvolle Zeiten. Als der Tourismus sich aber immer mehr in Richtung Fernreisen entwickelte war dies der Beginn für den Rückgang des Tourismus in dieser Stadt. Die Hotels machten nach und nach dicht und die Bewohner des Ortes mussten zusehen wie das Hotel zunehmend an Herrlichkeit verlor.

In den 90er Jahren schien tatsächlich Rettung in Sicht zu sein. Ein Immobilienunternehmen zeigte Interesse und plante Eigentumswohnungen, doch ein Wasserschaden 1995 machte die Grundmauern irreparabel und das Unternehmen zog seine Pläne zurück.
Inzwischen wartet das Hotel nur noch auf den völligen Zerfall.

 

Foto-Transferdrucke

•16. Februar 2017 • Schreibe einen Kommentar

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Manchmal muss man einfach etwas Neues ausprobieren, zumindest ging es mir vor einiger Zeit so, es sollte etwas experimentelleres sein als die „normale Fotografie“ und ich wollte endlich auch mal analoge Aufnahmen von früher einbeziehen. Schon seit längerem bin ich sehr fasziniert von der Foto-Transfertechnik, die Unperfektheit der Bilder und der bewusste Vintage-Charakter mit den deutlichen Abnutzungsspuren passt ganz gut zu meinen Motiven und so entstanden diese ersten Foto-Transferdrucke.
Das Prinzip ist eigentlich sehr einfach, dafür aber zeitaufwendig.

Man braucht im Wesentlichen nur drei Dinge:

Die Bildvorlage
einen spiegelverkehrten Ausdruck des Wunschmotivs von einem Laserdrucker auf normalem Kopierpapier (mit einem Tintenstrahlausdruck funktioniert es nicht und Fotopapier ist zu dick)
Den Leim
zur Übertragung des Bildes, “Foto Transfer Potch”, “Gel Medium” oder “Mod Podge”
(ich entschied mich nach längerer Recherche für „Mod Podge“ da er in vielen Foren für besser befunden wurde)
Übertragungsmaterial
worauf das Motiv transferiert werden soll. Die Technik lässt sich auf diversen Materialien anwenden, Holz, Glas, Keramik, Metall, Porzellan, Stoff und natürlich alle Papierarten, ich habe für diese ersten Versuche grobes Büttenpapier verwendet.

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Die bedruckte Seite des Bildausdruckes wird nun mit reichlich “Fotopaste” bestrichen und auf dem gewählten Material positioniert. Mit einer Walzrolle fährt man dann mittelkräftig und gleichmäßig über die Fläche um das Bild auf dem neuen Untergrund zu fixieren. Jetzt muss das Ganze eine Weile trocknen. Ich hab einfach bis zum nächsten Tag gewartet, aber man kann auch mit dem Fön nachhelfen.

Nun kommt der eigentlich aufwändigste Teil dieser ganzen Sache, das Abrubbeln des Papiers, was ein wenig Geduld braucht. Dazu befeuchtet man das Papier oder auch nur die Finger mit Wasser und reibt vorsichtig die oberste Schicht des Papiers ab. Zwischen dem Büttenpapier und dem Kopierpapier soll der Abdruck des Bildes entstehen, also nicht zu feste abreiben sonst löst man schnell zu große Teile des Motivs. Wenn nach dem Trocknen noch ein weißen Schleier über dem Bild liegt, ist das Papier noch nicht vollständig entfernt, also noch mal anfeuchten und vorsichtig weiter abrubbeln. Gerade das etwas Rauhe und Schroffe gibt dieser Technik ihren Charakter und fürs Erste bin ich mit den Ergebnissen ganz zufrieden.

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Wegen des großen Zuspruchs gibt es eine Verlängerung der
„II. Eyegenartigen Kunsttage“ in Köln bis zum 03.03.2017
Am Freitag den 03.03.2017 ab 18:00 seid ihr herzlich eingeladen zur Finissage
mit dem Duo Louise Banda Vocals / Didko Stanchev Gitarre
und einem Live Portrait Polaroid Painting mit André Böxkes.
Viele der ausstellenden Künstler werden anwesend sein.

Galerie Eyegenart | Rothehausstr.14 | 50823 Köln Ehrenfeld
https://brokatgrafik.wordpress.com/2017/01/14/die-eyegenartigen-kunsttage-gehen-weiter/

Öffnungszeiten: Di-Fr 17:00 bis 20:00 Uhr und nach Vereinbarung.
Galerie Eyegenart | Rothehausstraße 14 | 50823 Köln

 

Die „Eyegenartigen Kunsttage“ ….noch bis zum 3. März

•14. Januar 2017 • 1 Kommentar

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Wegen des großen Zuspruchs gehen die „II. Eyegenartigen Kunsttage“ in Verlängerung, noch bis zum 03.03.17 habt ihr also die Gelegenheit in der „Galerie Eyegenart“ in Köln Ehrenfeld die vielfältigen Arbeiten von über 30 Künstlern zu begutachten und natürlich auch zu erwerben. Unter anderem seht ihr neben meinen Arbeiten, Werke von André Böxkes, Dietmar Paetzold, Katrin Walschek, Susanne Helmert, Judith Wermter, Anja Wülfing, Larissa Lae, Agii Gosse….und vielen mehr.

Durch die Petersburger Hängung werden die Räume der Galerie durch verschiedenste Arbeiten und Techniken perfekt in Szene gesetzt. Schon der Eingangsbereich bietet mit Fotografien, kleineren Skulpturen im Schaufenster, abstrakten Installationen, Mischtechniken und Zeichnungen auf Leinwand einen überragenden ersten Eindruck. Durch die geschickte Anordnung der klein- und großformatigen Werke wird jeder durch die Ausstellung geführt und zum Verweilen und Austauschen mit anderen Kunstfreunden eingeladen.

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Die Werke können während der Öffnungszeiten Di-Fr, 17:00 bis 20:00 Uhr, Sa 16:00 bis 20:00 Uhr vor Ort erworben und direkt mit nach Hause genommen werden.
Am 20.01.2017 findet um 19.00 Uhr eine Lesung aus dem Buch „Shooting Star“ und aus einem noch nicht veröffentlichten Manuskript des Kölner Autors Christoph Danne statt.
Im Rahmen der Midissage am 02.02.17 ab 18:00 Uhr wird die Kölner Künstlerin Mary Noele Dupuis eine Performance bieten und ihr könnt die meisten Künstler wieder persönlich treffen.

Ich freu mich euch zu sehen.
Galerie Eyegenart| Rothehausstraße 14 | 50823 Köln

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Jahresrückblick 2016 und alles Gute für 2017

•4. Januar 2017 • Schreibe einen Kommentar

best-off-2016w3Schon wieder ist ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen um, auch wenn es rückblickend nicht das Beste war gab es trotzdem einige Highlights und im Nachhinein bleiben ja immer die guten Momente in Erinnerung. Ich hatte das Glück einen besonderen Lost Place noch rechtzeitig vor dem Abriss zu besichtigen, das Schloß Noisy (oben links …im Uhrzeigersinn gehts weiter) konnte leider nicht gerettet werden, zu viele „Touristen“ und vor allem zu viele Unfälle im baufälligen Schloß wollte der Besitzer nicht länger in Kauf nehmen.

Ein Kurztrip nach Luxemburg zu einigen verlassenen Mühlen mit teilweise noch fast kompletter Einrichtung rettete mich dieses Jahr wieder vor der Karnevalszeit.

Ein besonderes Highlight, zum zweiten Mal auf der Urbexpo in Bochum dabei gewesen zu sein, nicht nur weil es zumindest in Europa die einzigste jährliche Ausstellung zu den Themen „Lost Places“ und „Ästhetik des Verfalls“ ist, sondern weil sich hier Künstler und Gleichgesinnte aus ganz Europa treffen. Neue Leute, von denen man vorher nur die Fotos aus dem Netz kannte, auch mal persönlich kennenzulernen, alte Bekannte wieder zu treffen, sich auszutauschen und durch eine gemeinsame Leidenschaft verbunden zu sein, ist das eigentlich Beste daran.

Der Sommerurlaub sollte diesmal (leider, auf Wunsch von Mann und Sohn) entspannter ausfallen und nicht mit täglichen Ausflügen verplant werden. So ging es diesmal „nur“ nach Holland, dafür aber in eine ziemlich coole Hütte direkt am Strand. Also diesmal keine „Lost Place Trips“ im Urlaub das war vereinbart. Als ich dann eine Woche vor unserer Abfahrt doch mal das Netz durchsuchte was es so an „Standart Mainstream Touri Sehenswürdigkeiten“ in der Nähe zu sehen gibt, entdeckte ich rein zufällig (ich schwöre) dieses Schloß, so nah an unserer Unterkunft das man mir doch diesen Abstecher gönnte, ein paar Bunker noch am Wegesrand und ein Radiosender in brutalistischer Architektur und der Urlaub war (für mich) doch noch gerettet.

Ein ganz besonderer Höhepunkt war dann Ende des Jahres die „Parallax Art Fair“ in London, die erste Gelegenheit für mich meine Arbeiten international zu zeigen.

Nicht zu vergessen unsere Zweitauflage von „Elf Perspektiven“ diesmal in Bonn. Nach einem erfolgreichen ersten Mal 2014 in Siegburg war auch die zweite Ausstellung zeitgenössischer Fotokunst rundum gelungen und es kamen viele neue Besucher und „Alte Bekannte“ die uns schon aus Siegburg kannten und gespannt auf unsere neusten Arbeiten waren.

Der letzte Kurztrip im alten Jahr ging in die Ardennen und war leider nicht so erfolgreich wie erwartet aber nach dem Motto „Enjoy the little things“ gab es wenigstens eine Location für die sich die Fahrt gelohnt hatte, das alte „Grand Hotel“.

Ich wünsche Euch Allen ein frohes und entspanntes neues Jahr mit vielen neuen Höhepunkten und Erlebnissen.

Let it snow…

•22. Dezember 2016 • 2 Kommentare

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… ob Schnee oder nicht, ich wünsche allen hier frohe und entspannte Weihnachtstage
und einen guten Start ins neue Jahr. Ich danke allen die mir hier auf dem Blog folgen
oder hin und wieder vorbeischauen für euer Interesse und ich hoffe auch 2017 bieten
sich wieder neue und spannende Ausstellungsprojekte und Lost Place Touren, von denen ich berichten kann. Bis demnächst, genießt die Feiertage…

Kunst die unter den Baum geht…

•9. Dezember 2016 • Schreibe einen Kommentar

bildschirmfoto-2016-12-07-um-16-34-20… gibt es ab dem 15.12.16 bei den „Eyegenartigen Kunsttagen“
in Köln Ehrenfeld.
Ich freue mich sehr dieses Jahr bei der zweiten Auflage in der „Galerie Eyegenart“ dabei zu sein.
Wenn euch also noch ein Geschenk für Weihnachten fehlt, kommt vorbei.
Ihr seid herzlich eingeladen zur Vernissage nächsten Donnerstag ab 18:00 Uhr.

Die Ausstellung läuft bis zum 02.02.17
geöffnet: Di – Fr 17:00 – 20:00 Uhr
Sa von 16:00 bis 20:00 Uhr
außerdem am Sonntag den 18.12.16
von 16:00 bis 20:00 Uhr

Galerie Eyegenart | Rothehausstraße 14 | 50823 Köln