Die „Eyegenartigen Kunsttage“ gehen weiter…

•14. Januar 2017 • Schreibe einen Kommentar

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Nach einer gelungenen Vernissage zum Jahresende, gehen die „Eyegenartigen Kunsttage“ noch weiter, bis zum 02.02.17 habt ihr also die Gelegenheit in der „Galerie Eyegenart“ in Köln Ehrenfeld die vielfältigen Arbeiten von über 30 Künstlern zu begutachten und natürlich auch zu erwerben. Unter anderem seht ihr neben meinen Arbeiten, Werke von André Böxkes, Dietmar Paetzold, Katrin Walschek, Susanne Helmert, Judith Wermter, Anja Wülfing, Larissa Lae, Agii Gosse….und vielen mehr.

Durch die Petersburger Hängung werden die Räume der Galerie durch verschiedenste Arbeiten und Techniken perfekt in Szene gesetzt. Schon der Eingangsbereich bietet mit Fotografien, kleineren Skulpturen im Schaufenster, abstrakten Installationen, Mischtechniken und Zeichnungen auf Leinwand einen überragenden ersten Eindruck. Durch die geschickte Anordnung der klein- und großformatigen Werke wird jeder durch die Ausstellung geführt und zum Verweilen und Austauschen mit anderen Kunstfreunden eingeladen.

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Die Werke können während der Öffnungszeiten Di-Fr, 17:00 bis 20:00 Uhr, Sa 16:00 bis 20:00 Uhr vor Ort erworben und direkt mit nach Hause genommen werden.
Am 20.01.2017 findet um 19.00 Uhr eine Lesung aus dem Buch „Shooting Star“ und aus einem noch nicht veröffentlichten Manuskript des Kölner Autors Christoph Danne statt.
Im Rahmen der Finissage am 02.02.17 ab 18:00 Uhr wird die Kölner Künstlerin Mary Noele Dupuis eine Performance bieten und ihr könnt die meisten Künstler wieder persönlich treffen.

Ich freu mich euch zu sehen.
Galerie Eyegenart| Rothehausstraße 14 | 50823 Köln

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Jahresrückblick 2016 und alles Gute für 2017

•4. Januar 2017 • Schreibe einen Kommentar

best-off-2016w3Schon wieder ist ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen um, auch wenn es rückblickend nicht das Beste war gab es trotzdem einige Highlights und im Nachhinein bleiben ja immer die guten Momente in Erinnerung. Ich hatte das Glück einen besonderen Lost Place noch rechtzeitig vor dem Abriss zu besichtigen, das Schloß Noisy (oben links …im Uhrzeigersinn gehts weiter) konnte leider nicht gerettet werden, zu viele „Touristen“ und vor allem zu viele Unfälle im baufälligen Schloß wollte der Besitzer nicht länger in Kauf nehmen.

Ein Kurztrip nach Luxemburg zu einigen verlassenen Mühlen mit teilweise noch fast kompletter Einrichtung rettete mich dieses Jahr wieder vor der Karnevalszeit.

Ein besonderes Highlight, zum zweiten Mal auf der Urbexpo in Bochum dabei gewesen zu sein, nicht nur weil es zumindest in Europa die einzigste jährliche Ausstellung zu den Themen „Lost Places“ und „Ästhetik des Verfalls“ ist, sondern weil sich hier Künstler und Gleichgesinnte aus ganz Europa treffen. Neue Leute, von denen man vorher nur die Fotos aus dem Netz kannte, auch mal persönlich kennenzulernen, alte Bekannte wieder zu treffen, sich auszutauschen und durch eine gemeinsame Leidenschaft verbunden zu sein, ist das eigentlich Beste daran.

Der Sommerurlaub sollte diesmal (leider, auf Wunsch von Mann und Sohn) entspannter ausfallen und nicht mit täglichen Ausflügen verplant werden. So ging es diesmal „nur“ nach Holland, dafür aber in eine ziemlich coole Hütte direkt am Strand. Also diesmal keine „Lost Place Trips“ im Urlaub das war vereinbart. Als ich dann eine Woche vor unserer Abfahrt doch mal das Netz durchsuchte was es so an „Standart Mainstream Touri Sehenswürdigkeiten“ in der Nähe zu sehen gibt, entdeckte ich rein zufällig (ich schwöre) dieses Schloß, so nah an unserer Unterkunft das man mir doch diesen Abstecher gönnte, ein paar Bunker noch am Wegesrand und ein Radiosender in brutalistischer Architektur und der Urlaub war (für mich) doch noch gerettet.

Ein ganz besonderer Höhepunkt war dann Ende des Jahres die „Parallax Art Fair“ in London, die erste Gelegenheit für mich meine Arbeiten international zu zeigen.

Nicht zu vergessen unsere Zweitauflage von „Elf Perspektiven“ diesmal in Bonn. Nach einem erfolgreichen ersten Mal 2014 in Siegburg war auch die zweite Ausstellung zeitgenössischer Fotokunst rundum gelungen und es kamen viele neue Besucher und „Alte Bekannte“ die uns schon aus Siegburg kannten und gespannt auf unsere neusten Arbeiten waren.

Der letzte Kurztrip im alten Jahr ging in die Ardennen und war leider nicht so erfolgreich wie erwartet aber nach dem Motto „Enjoy the little things“ gab es wenigstens eine Location für die sich die Fahrt gelohnt hatte, das alte „Grand Hotel“.

Ich wünsche Euch Allen ein frohes und entspanntes neues Jahr mit vielen neuen Höhepunkten und Erlebnissen.

Let it snow…

•22. Dezember 2016 • 2 Kommentare

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… ob Schnee oder nicht, ich wünsche allen hier frohe und entspannte Weihnachtstage
und einen guten Start ins neue Jahr. Ich danke allen die mir hier auf dem Blog folgen
oder hin und wieder vorbeischauen für euer Interesse und ich hoffe auch 2017 bieten
sich wieder neue und spannende Ausstellungsprojekte und Lost Place Touren, von denen ich berichten kann. Bis demnächst, genießt die Feiertage…

Kunst die unter den Baum geht…

•9. Dezember 2016 • Schreibe einen Kommentar

bildschirmfoto-2016-12-07-um-16-34-20… gibt es ab dem 15.12.16 bei den „Eyegenartigen Kunsttagen“
in Köln Ehrenfeld.
Ich freue mich sehr dieses Jahr bei der zweiten Auflage in der „Galerie Eyegenart“ dabei zu sein.
Wenn euch also noch ein Geschenk für Weihnachten fehlt, kommt vorbei.
Ihr seid herzlich eingeladen zur Vernissage nächsten Donnerstag ab 18:00 Uhr.

Die Ausstellung läuft bis zum 02.02.17
geöffnet: Di – Fr 17:00 – 20:00 Uhr
Sa von 16:00 bis 20:00 Uhr
außerdem am Sonntag den 18.12.16
von 16:00 bis 20:00 Uhr

Galerie Eyegenart | Rothehausstraße 14 | 50823 Köln

 

Ansturm auf die CheapArt

•14. November 2016 • 4 Kommentare

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Am Samstag auf der CheapArt in Bonn gab es wieder einen regelrechten Massenansturm auf die Kunst. Sowohl auf der „CheapArt Sensation“ im Kult 41 (Kunst bis 100,- Euro) als auch auf der „CheapArt Deluxe“ in der Fabrik 45 (Kunst von 100,- bis 1000,- Euro) zwängten sich die Menschen durch die Räume und mussten teilweise lange Wartezeiten in der Schlange davor in Kauf nehmen. Dazu waren die Besucher aber gerne bereit um ein original Kunstwerk zu ergattern. Man musste schon etwas Zeit mitbringen um die vielen so unterschiedlichen Arbeiten der fast 60 Aussteller zu begutachten. Dieses Jahr waren neben alten Bekannten auch wieder einige neue Künstler zu entdecken. Viele, die sonst nur großformatig arbeiten, fertigen extra für die CheapArt kleinere Werke an, denn nicht nur beim Publikum sondern auch bei den Künstlern selbst ist das Konzept der CheapArt inzwischen so beliebt, das sie gerne extra hierfür neue Ideen umsetzen.

Nachbestellungen: Wie jedes Mal danach könnt ihr meine Arbeiten noch bis Mitte Dezember zu CheapArt Preisen nachbestellen (50,- € für 31 x 15,5 cm auf Mdf, größer geht natürlich auch), da es sich bei meinen Arbeiten um 10er Auflagen handelt. Einige Arbeiten der Vorjahre (und die neuen bald auch) findet ihr rechts unter der Rubrik „Streetart“.

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Remember, remember „CheapArt“ im November

•7. November 2016 • Schreibe einen Kommentar

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Ja es ist wieder soweit, am 12. November um 18:00 Uhr ist CheapArt Zeit in Bonn.

Rechtzeitig habe ich es geschafft wieder einige neue Streetart-Arbeiten fertigzustellen, denn irgendwie schaffe ich es nie das über das ganze Jahr zu verteilen und so heißt es für mich schon Ende September „CheapArt Zeit“ und es beginnt ein einmonatiger Marathon an dem ich von meinem Rechner fast nicht mehr wegkomme, die Hausarbeit vernachlässige und selten vor die Tür komme, es sei denn an Halloween, (da fällt die ungesunde Hautfarbe nicht so auf). Aber jetzt ist es geschafft, die Bilder müssen nur noch auf Holz aufgezogen werden und dann gehts aufhängen.

Für Viele ist die „CheapArt“ in Bonn inzwischen ja ein fester Termin im Kalender. Bei diesem einzigartigen Event werden an nur einem Abend für nur einige Stunden über 50 deutsche und internationale Künstler ihre Weke zum Verkauf anbieten. Das Besondere daran: Auf der „CheapArtSensation“ im Kult41 kostet kein Kunstwerk mehr als 100 €, direkt daneben in der Fabrik 45 auf der „CheapArtDeluxe“ gibt es Werke zwischen 100 und 1.000 €. Seit der ersten Cheap Art (gegründet von Jens Mohr) in Bonn 1998 hat sich das Event zu einem Publikumsmagneten über die Bonner Grenzen hinweg entwickelt. Besonders jungen Leuten auch für wenig Geld einen Einstieg in die Kunst zu ermöglichen, das ist die Grundidee der Cheap Art. Wer in jungen Jahren schon ein Original an der Wand hat, wird später nicht im Möbelhaus Kunst kaufen oder sich auf diversen Internetseiten unlimitierte Prints bestellen.
Allein im Letzten Jahr waren innerhalb von nur 5 Std. ca. 1000 Besucher auf der „CheapArt“, kommt also zeitig, die Schlange wird von Jahr zu Jahr länger.

Wer sonst noch alles mitmacht seht ihr hier:
http://www.cheapart-bonn.de/index.php/2-uncategorised/6-die-kuenstler-der-cheap-art

Kult 41 und Fabrik 45: Hochstadenring 41 + 45 | 53119 Bonn

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Parallax – oder nicht? Ein Résumé

•26. Oktober 2016 • 2 Kommentare

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Es war irgendwann im Juni da flatterte mir diese ominöse E-Mail ins Postfach. Der „paf Manager“ schrieb und ich dachte nur, schon wieder so eine Spam-Mail, hätte fast auf löschen geklickt aber las dann doch das es sich bei „paf“ um die Parallax Art Fair handelt und den Namen hatte ich schon mal gehört. Man hatte meine „Urban Art“ auf zwei Plattformen gesehen (auf denen ich auch tatsächlich vertreten bin) und ich wurde eingeladen im Oktober an der Messe in London teilzunehmen. Direkt neugierig geworden schaute ich mir erst mal die Website an und war sofort begeistert von der wunderschönen Location, der „Chelsea Town Hall“ in der die Messe schon seit einigen Jahren stattfindet. Die Begeisterung lies allerdings etwas nach als ich die eng aneinandergereihten, kleinen Stände sah die nicht größer wirkten als Wahlkabinen. Massen an Besuchern zwängten sich durch die relativ engen Gänge. Zumindest ist die Messe gut besucht das sagen auch die Zahlen auf der Website und die Bilder sprechen für sich.

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Als nächstes warf ich einen Blick auf die Konditionen und war überrascht, wirklich hoch waren die Preise nicht, wenn man die Zahlen für ähnliche Messen wie der Art Fair in Köln im Kopf hat. Was schön ist, man kann sich direkt online alles selbst zusammenstellen. Es gibt sehr viele Größenvarianten für den Stand (meine Wand ist ja schon klein aber es geht noch zwei Nummern kleiner). Einzelne Punkte kann man einfach anklicken und für ca. 40 Pfund dazubuchen. Lampe, Katalogeintrag (online 1 Jahr einsehbar) und das Aufhängen der Bilder genau nach eigenem Hängungsplan für die, die ihre Bilder schicken wollen. Dafür entschied ich mich dann auch und bevor ich länger nachgedacht habe war ich mitten im Bestell… Anmeldeprozeß, noch schnell zwei Bilder hochgeladen und abgeschickt. Jetzt drei Monate warten bis zum Ende der Bewerbungsfrist….dachte ich, aber schon nach ein paar Minuten kam die Bestätigungsmail und ich wurde von Tom als Teilnehmer begrüßt. Wie? Jetzt schon? Direkt mal zur Sicherheit nachgefragt und es kam wieder sofort eine Antwort zurück. Mit einer persönlichen Einladung ist man automatisch dabei und muss nicht durch die Bewerbungsphase, ich hatte also einen Freifahrschein ohne es zu wissen.

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Die Planungsphase lief in den nächsten Wochen so reibungslos, der gute Tom, ja es war tatsächlich immer Tom der auf meine zahlreichen Fragen die ich trotz des 30 seitigen „Exhibition Handbooks“ noch hatte immer nett und freundlich antwortete. Auch beim Finden eines Versenders half er, denn das war das größte Problem an der ganzen Sache, einen Versender zu finden der nicht 300,- € kostet, auch Privatkunden nimmt, auch wieder abholt, überhaupt nach England versendet und kein Problem mit Kunst im Paket hat. Zur Sicherheit habe ich hinterher einfach nur Bilderrahmen verschickt (wesentlich günstiger). Nun bin ich davon ausgegangen als Versender die Messe nur als Präsentationsplattform nutzen zu können ohne zu Verkaufen, es stand nichts dazu im Handbuch. Aber kurz vorher habe ich zum Glück noch mal Tom genervt und nachgehakt und tatsächlich „the promo staff will process sales for you“. Schnell also noch die Preise ermittelt, umgerechnet und die Infotafel gedruckt kurz bevor Fed Ex das Paket abholen kam. Das Paket kam auch irgendwie an, das wurde sofort von Tom bestätigt.
Es wurde alles genau nach meinem Hängungsplan, den man schon im Vorfeld per E-Mail senden sollte, aufgebaut. Ein Foto vom Stand wird allerdings nicht gemacht (das einzige Mal das Tom mich enttäuschte). Doch ich hatte Glück, das Foto hat Susanne Helmert für mich gemacht und ich habe mich riesig darüber gefreut, welch ein Glück das ich jemanden kannte der auch auf der Messe vertreten und persönlich vor Ort war.

Die Messe lief und sogar während dieser zwei Tage war Tom immer erreichbar (inzwischen habe ich mich echt gefragt wie oft die den geklont haben) Es gab tatsächlich einen Käufer für ein Bild und Tom sendete mir die E-Mail und Telefonnummer zur Kontaktaufnahme denn ich sollte den „Deal“ jetzt doch persönlich abschließen per Handy. Kurze Panikattacke, wie soll das denn gehen übers Telefon? Doch Pay Pal sei Dank ging es auch so, kurz die Anweisung über den Betrag an den Käufer per Mail gesendet, warten auf die Bestätigung das der Betrag überwiesen wurde (ganz wichtig, im Stress nicht vergessen das man zwei E-Mails hat und beide checken sollte, sonst wartet man ewig) dann Tom mailen das der Betrag angekommen ist und er das Bild an den Käufer aushändigen darf. Also wenn man nicht vor Ort ist sollte man an diesem Wochenende zumindest zu Hause oder vor seinem Rechner sitzen.
Fazit: Es war mehr als ich erwartet habe, zwei kleine „After Effects“ sind auch schon zu verzeichnen, dazu aber mehr wenn es soweit ist.
Weitere Infos zu Preisen u.s.w. findet ihr auf der Homepage von Parallax unter: http://www.parallaxaf.co/