urbEXPO 2017

•20. August 2017 • Schreibe einen Kommentar

Hiermit lade ich euch herzlich zur Eröffnung der diesjährigen urbEXPO am 25.08.2017
um 20:00 Uhr nach Bochum ein.

Vom 25. August bis 10. September 2017 findet die sechste Ausgabe der internationalen Fotografieausstellung zu den Themen Lost Places und Ästhetik des Verfalls in Bochum statt und ich freue mich sehr nun bereits zum dritten mal vertreten zu sein.
Die urbEXPO wird um 20:00 Uhr in der Christuskirche Bochum eröffnet, danach kann die Ausstellung im gegenüber gelegenen Schlegel-Haus besichtigt werden.
Erstmals zeigt die Fotografieausstellung ausschließlich Bildserien der einzelnen Künstler.

Teilnehmende Künstler:
Kathrin Broden [Hennef, Deutschland]
Andreas Düllmann [Essen, Deutschland]
Oliver Parviz-Engel [Krefeld, Deutschland]
Thomas Gerwert [Meerbusch, Deutschland]
Ben Gowertt [Münster, Deutschland]
Kees de Jong [Horn, Niederlande]
Thomas Köster [Köln, Deutschland]
Klaus Meyer-Böving [Issum, Deutschland]
André Münz [Essen, Deutschland]
Erik Oettinghaus [Wetter/ Ruhr, Deutschland]
Jens Perkiewicz [Brüggen, Deutschland]
Susanne Prothmann [Bergisch-Gladbach, Deutschland]
Volker Rapp [Erkrath, Deutschland]
Olaf Rauch [Bochum, Deutschland]
Kristina Salm [Frechen, Deutschland]
Frank Scheil [Waghäusel, Deutschland]
Christian Schmöger [Kitzingen, Deutschland]
Ivo Stalder [Winterthur, Schweiz]
Thomas Windisch [Gratkorn, Österreich]
Roman Zeschky [Dortmund, Deutschland]

Öffnungszeiten:
Die Ausstellung ist bis zum 10. September zu folgenden Zeiten zu besichtigen.
Montags bis Freitags von 15 bis 20 Uhr,
Samstags und Sonntags von 12 bis 18 Uhr.
Eintritt: 3,- €.
Zur urbEXPO 2017 erscheint ein Ausstellungskatalog mit allen Exponaten und begleitenden Texten.

25.08.2017 – 10.09.2017
Schlegel-Haus | Willy-Brandt-Platz 5-7 | 44787 Bochum

Zur Facebookveranstaltung geht es hier:
https://www.facebook.com/events/1806463009671210/?ref=br_rs

Mit Neo Rauch und Ed Ruscha…

•1. August 2017 • Schreibe einen Kommentar

…leider nicht zusammen auf der nächsten Ausstellung aber seit kurzem auf der Künstlerplattform „Contemporary Art Curator“. Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut einen Teil meiner Arbeiten auf dieser internationalen Künstlerseite zu präsentieren. Einige bekannte Künstler sind hier vertreten, wie z.B. Neo Rauch.
Ich bin ein großer Fan der „Leipziger Schule“ und besonders seiner Werke die zwischen „Surrealismus“ und „Magischem Realismus“ liegen, da sich seine Figuren in überlappenden Räumen und Zeiten bewegen. Nicht selten erträumt Rauch seine Sujets.
Aber auch Ed Ruscha ist wohl einigen bekannt, die sehr vielfältige Arbeit des amerikanischen Künstlers verbindet die Bildsprache der „Pop Art“ mit anderen Elementen. Sein außergewöhnlicher Sinn für Typografie und Layout durchdringt seine Zeichnungen, Gemälde, Fotos, Filme, Drucke und Publikationen. Die größte Bekanntheit erlangten seine Fotografien von Tankstellen entlang der Route 66. Auf die Arbeiten von Jessica Hess stieß ich irgendwann bei der Suche nach einem Lost Place, tolle Fotografien dachte ich erst bei dem Anblick ihrer mit Graffitis übersäten Industriehallen, aber schaut euch die Arbeiten mal genauer an, die in San Francisco lebende Künstlerin ist eine hyperrealistische Landschaftsmalerin. Die pinken Landschaften von Richard Mosse entdeckte ich auch irgendwann durch Zufall im Netz, auch hier wurde ich erst in die Irre geführt und dachte an eine Photoshopmanipulation, doch der irische Dokumentar-Fotograf nutzt für seine Fotos aus dem östlichen Kongo infrarot-empfindliche Falschfarbfilme die eigentlich für militärische Zwecke genutzt werden um getarnte Ziele zu identifizieren. Sie registrieren ein Spektrum von Infrarot-Licht unsichtbar für das menschliche Auge, wodurch die grüne Landschaft und Soldatenuniformen in lebhaften Farben von Lavendel, Purpur und Pink erstrahlen. Allen Streetart Fans mag NeSpoon schon bekannt sein, ihre Installationen und Murals bilden die Muster von Spitzendecken ab, die sie in vergrößerter Form im urbanen Raum an die Wände sprüht oder zeichnet. Das waren ein paar meiner Favoriten, viele weitere Künstler könnt ihr entdecken unter:
http://www.contemporaryartcurator.com/artist-directory-iq/

„Flashback“ in Bonn

•9. Mai 2017 • Schreibe einen Kommentar

Hiermit lade ich herzlich zur nächsten Ausstellung ein, „Flashback“ startet den Zeitsprung am 12.05.2017 um 19:00 Uhr in der Fabrik 45 in Bonn.

Vom 12.05.17 bis zum 21.05.17 zeigen zehn Künstler des Künstlernetzwerks „Crossart international“ im Rahmen des „Macke Viertel Festes“ ihre Arbeiten und beschäftigen sich dabei mit den Themen der Vergangenheit, Erinnerungen und Rückblenden. Erlebtes und Verlebtes wird sichtbar gemacht. Der Mensch, die Natur, die Stadt im Spiegel der Zeit.
Bei den abstrakten Künstlern geht es um Brüche, Umkehr und Richtungswechsel, Verwitterungen und Alterungsprozesse. Ich werde diesmal mit meinen Arbeiten im Streetartstil vertreten sein und meine „Heroes of the past“ Reihe zeigen.

Teilnehmende Künstler:
Bettina Ballendat – Skulptur
Gudrun Bergmann – Malerei, Collagen
Bernard Bieling – Malerei, Mixed Media
Kathrin Broden – Street Art, Computergrafik
Sylvia Göldel – Fotografie
Loran Hughes-Sachs – Experimentelle Malerei
Angela Lindenlauf – Malerei, Collagen, Mixed Media
Barbara Niesen – Abstrakte Malerei
Ruth Weizel – Malerei
Torsten Wolber – Malerei, Polaroidstil

Vernissage: 12.05.2017 um 19:00 Uhr (geöffnet ab 18:00 Uhr)
Eröffnungsrede: Peter Mück (Crossart)
Performance / TextAktion: CHRIZZ B. REUER und MONIKA STOLZENBERG

Rahmenprogramm:
13.05. Zum Macke Fest „Live Portrait Polaroid Painting“ mit André Böxkes
17.05. Lesung des Literaturhauses Bonn, Moderation: Dorian Steinhoff,
Gast: Hendrik Otremba, Beginn: 20:00 Uhr, Eintritt: 6,-€

Öffnungszeiten:
12.05.           Fr: 18:00 – 22:00 Uhr
13. – 14.05.   Sa: 11:00 – 21:00 Uhr | So: 11:00 – 18:00 Uhr
17.05.           Mi: 18:00 – 22:00 Uhr
19.05            Fr: 16:00 – 20:00 Uhr
20. – 21.05.   Sa: 12:00 – 20:00 Uhr | So 11:00 – 18:00 Uhr

Fabrik 45 | Hochstadenring 45 | 53119 Bonn

Zur Facebookveranstaltung geht es hier:
https://www.facebook.com/events/784853278344508/

Kunstroute Ehrenfeld

•29. April 2017 • Schreibe einen Kommentar

Kunstausstellung Köln | Kathrin Broden | Fotokunst

Nächstes Wochenende am 06. und 07. Mai lade ich euch herzlich ein zur
„Kunstroute Ehrenfeld“ ins Atelier André Böxkes, in dem ich dieses Jahr als Gastkünstler ausstelle. Zu sehen sind Werke von André Böxkes (Medienkunst)
http://www.b-common.de und meine Fotografien aus dem Bereich „Urban decay“.

Öffnungszeiten:
Sa 14:00 – 24:00 Uhr
So 14:00 – 20:00 Uhr

Am Samstag gibt es ab 20:30 Uhr eine Lesung von „Wort All“ (Thomas Dahl) http://wortall.de/ (Achtung! Nicht jugendfrei)

Am Sonntag den ganzen Tag „Polaroid Live Portrait Aktion“ direkt zum mitnehmen.

Wir freuen uns auf euch!

Zur Facebookveranstaltung geht es hier:
https://www.facebook.com/events/181659585688513/
Das gesamte Programm der Kunstroute findet ihr hier:
https://kunstroute-ehrenfeld.jimdo.com/teilnehmer/

Mixed

•18. April 2017 • Schreibe einen Kommentar

Am Samstag den 22. April um 16:00 Uhr seid ihr herzlich eingeladen zur Vernissage der nächsten Gruppenausstellung. Zusammen mit 9 weiteren Künstlern aus ganz Deutschland zeige ich in der Galerie „Passion for blue“ in Garbsen bei Hannover meine Arbeiten. Viele der ausstellenden Künstler haben den Namen der Galerie zum Anlass genommen und zeigen ihre „Leidenschaft für blau“ in unterschiedlichster Art.

Die Ausstellung ist danach noch bis zum 20. Mai zu sehen.

Ausstellende Künstler:
Kathrin Broden, Hennef
Barbara Hein-Dadfar, Dortmund
Angelika Holzbach, Garbsen
Monika Krautscheid-Bosse, Neustadt-Wied
Vladimiro Miszak, Bremerhaven
Sonja Pellender, Köln
Harald Reinecke, Lübeck
Martina Rick, Nordstemmen
Judith C. Riemer, Nordstemmen
Margrit Schneider, Altena

Die Ausstellung ist geöffnet:
Donnerstags 15:00 -18:00 Uhr,
Samstags und Sonntags 14:00 – 18:00 Uhr
Sowie nach telefonischer Vereinbarung.

Engelbosteler Straße 7 | 30827 Garbsen (bei Hannover)
https://www.facebook.com/events/271434769975061/

Im alten Grand Hotel

•30. März 2017 • 2 Kommentare

Die letzte größerer Tour führte mich nach Belgien zum alten Grand Hotel, es stand schon so lange auf meiner „To visit“- Liste das ich befürchtet hatte das es inzwischen ganz in sich zusammengefallen ist oder bereits abgerissen wurde. Doch ich hatte Glück, zwar abgesperrt wie Fort Knox konnte ich mich hinten durch den Zaun zwängen und dann stand einem der bereits eingebrochene Gebäudeteil offen.

Das Grand Hotel wurde 1904 erbaut und konnte bis zu 80 Gäste beherbergen. Vom Glanz der ehemaligen Einrichtung ist heute nichts mehr übriggeblieben. Dennoch ist das Hotel ein magischer Ort, wenn man die alten Säle betritt fühlt man sich direkt in eine andere Zeit versetzt, man spürt den Luxus der vergangenen Tage. Besonders wenn man die jetzigen Aufnahmen mit den alten Postkarten von früher vergleicht ist der Prunk von damals hinter dem Verfall noch zu erahnen.

Der einstige Inhaber führte ein sehr erfolgreiches Hotel in grandioser Lage und mit einem fantastischen Ausblick. Seine gloreichen Zeiten hatte das Hotel in den 20er Jahren. Zahlreiche Prominente wie Theaterdirektoren, Großindustrielle aus der Tabakindustrie und aus der Lebensmittelbranche (Delhaize Brüder) kehrten regelmäßig dort ein.

Beide Kriege überstand das Hotel sehr gut und der Tourismus entwickelte sich immer weiter. Einige Jahrzehnte erlebte das Hotel prunkvolle Zeiten. Als der Tourismus sich aber immer mehr in Richtung Fernreisen entwickelte war dies der Beginn für den Rückgang des Tourismus in dieser Stadt. Die Hotels machten nach und nach dicht und die Bewohner des Ortes mussten zusehen wie das Hotel zunehmend an Herrlichkeit verlor.

In den 90er Jahren schien tatsächlich Rettung in Sicht zu sein. Ein Immobilienunternehmen zeigte Interesse und plante Eigentumswohnungen, doch ein Wasserschaden 1995 machte die Grundmauern irreparabel und das Unternehmen zog seine Pläne zurück.
Inzwischen wartet das Hotel nur noch auf den völligen Zerfall.

 

Foto-Transferdrucke

•16. Februar 2017 • Schreibe einen Kommentar

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Manchmal muss man einfach etwas Neues ausprobieren, zumindest ging es mir vor einiger Zeit so, es sollte etwas experimentelleres sein als die „normale Fotografie“ und ich wollte endlich auch mal analoge Aufnahmen von früher einbeziehen. Schon seit längerem bin ich sehr fasziniert von der Foto-Transfertechnik, die Unperfektheit der Bilder und der bewusste Vintage-Charakter mit den deutlichen Abnutzungsspuren passt ganz gut zu meinen Motiven und so entstanden diese ersten Foto-Transferdrucke.
Das Prinzip ist eigentlich sehr einfach, dafür aber zeitaufwendig.

Man braucht im Wesentlichen nur drei Dinge:

Die Bildvorlage
einen spiegelverkehrten Ausdruck des Wunschmotivs von einem Laserdrucker auf normalem Kopierpapier (mit einem Tintenstrahlausdruck funktioniert es nicht und Fotopapier ist zu dick)
Den Leim
zur Übertragung des Bildes, “Foto Transfer Potch”, “Gel Medium” oder “Mod Podge”
(ich entschied mich nach längerer Recherche für „Mod Podge“ da er in vielen Foren für besser befunden wurde)
Übertragungsmaterial
worauf das Motiv transferiert werden soll. Die Technik lässt sich auf diversen Materialien anwenden, Holz, Glas, Keramik, Metall, Porzellan, Stoff und natürlich alle Papierarten, ich habe für diese ersten Versuche grobes Büttenpapier verwendet.

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Die bedruckte Seite des Bildausdruckes wird nun mit reichlich “Fotopaste” bestrichen und auf dem gewählten Material positioniert. Mit einer Walzrolle fährt man dann mittelkräftig und gleichmäßig über die Fläche um das Bild auf dem neuen Untergrund zu fixieren. Jetzt muss das Ganze eine Weile trocknen. Ich hab einfach bis zum nächsten Tag gewartet, aber man kann auch mit dem Fön nachhelfen.

Nun kommt der eigentlich aufwändigste Teil dieser ganzen Sache, das Abrubbeln des Papiers, was ein wenig Geduld braucht. Dazu befeuchtet man das Papier oder auch nur die Finger mit Wasser und reibt vorsichtig die oberste Schicht des Papiers ab. Zwischen dem Büttenpapier und dem Kopierpapier soll der Abdruck des Bildes entstehen, also nicht zu feste abreiben sonst löst man schnell zu große Teile des Motivs. Wenn nach dem Trocknen noch ein weißen Schleier über dem Bild liegt, ist das Papier noch nicht vollständig entfernt, also noch mal anfeuchten und vorsichtig weiter abrubbeln. Gerade das etwas Rauhe und Schroffe gibt dieser Technik ihren Charakter und fürs Erste bin ich mit den Ergebnissen ganz zufrieden.

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Wegen des großen Zuspruchs gibt es eine Verlängerung der
„II. Eyegenartigen Kunsttage“ in Köln bis zum 03.03.2017
Am Freitag den 03.03.2017 ab 18:00 seid ihr herzlich eingeladen zur Finissage
mit dem Duo Louise Banda Vocals / Didko Stanchev Gitarre
und einem Live Portrait Polaroid Painting mit André Böxkes.
Viele der ausstellenden Künstler werden anwesend sein.

Galerie Eyegenart | Rothehausstr.14 | 50823 Köln Ehrenfeld
https://brokatgrafik.wordpress.com/2017/01/14/die-eyegenartigen-kunsttage-gehen-weiter/

Öffnungszeiten: Di-Fr 17:00 bis 20:00 Uhr und nach Vereinbarung.
Galerie Eyegenart | Rothehausstraße 14 | 50823 Köln