Ansturm auf die CheapArt

•14. November 2016 • 4 Kommentare

  p1290473-2endw2

Am Samstag auf der CheapArt in Bonn gab es wieder einen regelrechten Massenansturm auf die Kunst. Sowohl auf der „CheapArt Sensation“ im Kult 41 (Kunst bis 100,- Euro) als auch auf der „CheapArt Deluxe“ in der Fabrik 45 (Kunst von 100,- bis 1000,- Euro) zwängten sich die Menschen durch die Räume und mussten teilweise lange Wartezeiten in der Schlange davor in Kauf nehmen. Dazu waren die Besucher aber gerne bereit um ein original Kunstwerk zu ergattern. Man musste schon etwas Zeit mitbringen um die vielen so unterschiedlichen Arbeiten der fast 60 Aussteller zu begutachten. Dieses Jahr waren neben alten Bekannten auch wieder einige neue Künstler zu entdecken. Viele, die sonst nur großformatig arbeiten, fertigen extra für die CheapArt kleinere Werke an, denn nicht nur beim Publikum sondern auch bei den Künstlern selbst ist das Konzept der CheapArt inzwischen so beliebt, das sie gerne extra hierfür neue Ideen umsetzen.

Nachbestellungen: Wie jedes Mal danach könnt ihr meine Arbeiten noch bis Mitte Dezember zu CheapArt Preisen nachbestellen (50,- € für 31 x 15,5 cm auf Mdf, größer geht natürlich auch), da es sich bei meinen Arbeiten um 10er Auflagen handelt. Einige Arbeiten der Vorjahre (und die neuen bald auch) findet ihr rechts unter der Rubrik „Streetart“.

p1290531-2endw  p1290540-2w

p1290518-2endw  ca1w

Remember, remember „CheapArt“ im November

•7. November 2016 • Schreibe einen Kommentar

bildschirmfoto-2016-11-07-um-16-10-20

Ja es ist wieder soweit, am 12. November um 18:00 Uhr ist CheapArt Zeit in Bonn.

Rechtzeitig habe ich es geschafft wieder einige neue Streetart-Arbeiten fertigzustellen, denn irgendwie schaffe ich es nie das über das ganze Jahr zu verteilen und so heißt es für mich schon Ende September „CheapArt Zeit“ und es beginnt ein einmonatiger Marathon an dem ich von meinem Rechner fast nicht mehr wegkomme, die Hausarbeit vernachlässige und selten vor die Tür komme, es sei denn an Halloween, (da fällt die ungesunde Hautfarbe nicht so auf). Aber jetzt ist es geschafft, die Bilder müssen nur noch auf Holz aufgezogen werden und dann gehts aufhängen.

Für Viele ist die „CheapArt“ in Bonn inzwischen ja ein fester Termin im Kalender. Bei diesem einzigartigen Event werden an nur einem Abend für nur einige Stunden über 50 deutsche und internationale Künstler ihre Weke zum Verkauf anbieten. Das Besondere daran: Auf der „CheapArtSensation“ im Kult41 kostet kein Kunstwerk mehr als 100 €, direkt daneben in der Fabrik 45 auf der „CheapArtDeluxe“ gibt es Werke zwischen 100 und 1.000 €. Seit der ersten Cheap Art (gegründet von Jens Mohr) in Bonn 1998 hat sich das Event zu einem Publikumsmagneten über die Bonner Grenzen hinweg entwickelt. Besonders jungen Leuten auch für wenig Geld einen Einstieg in die Kunst zu ermöglichen, das ist die Grundidee der Cheap Art. Wer in jungen Jahren schon ein Original an der Wand hat, wird später nicht im Möbelhaus Kunst kaufen oder sich auf diversen Internetseiten unlimitierte Prints bestellen.
Allein im Letzten Jahr waren innerhalb von nur 5 Std. ca. 1000 Besucher auf der „CheapArt“, kommt also zeitig, die Schlange wird von Jahr zu Jahr länger.

Wer sonst noch alles mitmacht seht ihr hier:
http://www.cheapart-bonn.de/index.php/2-uncategorised/6-die-kuenstler-der-cheap-art

Kult 41 und Fabrik 45: Hochstadenring 41 + 45 | 53119 Bonn

bildschirmfoto-2016-11-07-um-16-11-04

Parallax – oder nicht? Ein Résumé

•26. Oktober 2016 • 2 Kommentare

bildschirmfoto-2016-10-26-um-13-51-14

Es war irgendwann im Juni da flatterte mir diese ominöse E-Mail ins Postfach. Der „paf Manager“ schrieb und ich dachte nur, schon wieder so eine Spam-Mail, hätte fast auf löschen geklickt aber las dann doch das es sich bei „paf“ um die Parallax Art Fair handelt und den Namen hatte ich schon mal gehört. Man hatte meine „Urban Art“ auf zwei Plattformen gesehen (auf denen ich auch tatsächlich vertreten bin) und ich wurde eingeladen im Oktober an der Messe in London teilzunehmen. Direkt neugierig geworden schaute ich mir erst mal die Website an und war sofort begeistert von der wunderschönen Location, der „Chelsea Town Hall“ in der die Messe schon seit einigen Jahren stattfindet. Die Begeisterung lies allerdings etwas nach als ich die eng aneinandergereihten, kleinen Stände sah die nicht größer wirkten als Wahlkabinen. Massen an Besuchern zwängten sich durch die relativ engen Gänge. Zumindest ist die Messe gut besucht das sagen auch die Zahlen auf der Website und die Bilder sprechen für sich.

 bildschirmfoto-2016-10-26-um-13-54-04 bildschirmfoto-2016-10-26-um-15-39-16

Als nächstes warf ich einen Blick auf die Konditionen und war überrascht, wirklich hoch waren die Preise nicht, wenn man die Zahlen für ähnliche Messen wie der Art Fair in Köln im Kopf hat. Was schön ist, man kann sich direkt online alles selbst zusammenstellen. Es gibt sehr viele Größenvarianten für den Stand (meine Wand ist ja schon klein aber es geht noch zwei Nummern kleiner). Einzelne Punkte kann man einfach anklicken und für ca. 40 Pfund dazubuchen. Lampe, Katalogeintrag (online 1 Jahr einsehbar) und das Aufhängen der Bilder genau nach eigenem Hängungsplan für die, die ihre Bilder schicken wollen. Dafür entschied ich mich dann auch und bevor ich länger nachgedacht habe war ich mitten im Bestell… Anmeldeprozeß, noch schnell zwei Bilder hochgeladen und abgeschickt. Jetzt drei Monate warten bis zum Ende der Bewerbungsfrist….dachte ich, aber schon nach ein paar Minuten kam die Bestätigungsmail und ich wurde von Tom als Teilnehmer begrüßt. Wie? Jetzt schon? Direkt mal zur Sicherheit nachgefragt und es kam wieder sofort eine Antwort zurück. Mit einer persönlichen Einladung ist man automatisch dabei und muss nicht durch die Bewerbungsphase, ich hatte also einen Freifahrschein ohne es zu wissen.

k-broden-parallax

Die Planungsphase lief in den nächsten Wochen so reibungslos, der gute Tom, ja es war tatsächlich immer Tom der auf meine zahlreichen Fragen die ich trotz des 30 seitigen „Exhibition Handbooks“ noch hatte immer nett und freundlich antwortete. Auch beim Finden eines Versenders half er, denn das war das größte Problem an der ganzen Sache, einen Versender zu finden der nicht 300,- € kostet, auch Privatkunden nimmt, auch wieder abholt, überhaupt nach England versendet und kein Problem mit Kunst im Paket hat. Zur Sicherheit habe ich hinterher einfach nur Bilderrahmen verschickt (wesentlich günstiger). Nun bin ich davon ausgegangen als Versender die Messe nur als Präsentationsplattform nutzen zu können ohne zu Verkaufen, es stand nichts dazu im Handbuch. Aber kurz vorher habe ich zum Glück noch mal Tom genervt und nachgehakt und tatsächlich „the promo staff will process sales for you“. Schnell also noch die Preise ermittelt, umgerechnet und die Infotafel gedruckt kurz bevor Fed Ex das Paket abholen kam. Das Paket kam auch irgendwie an, das wurde sofort von Tom bestätigt.
Es wurde alles genau nach meinem Hängungsplan, den man schon im Vorfeld per E-Mail senden sollte, aufgebaut. Ein Foto vom Stand wird allerdings nicht gemacht (das einzige Mal das Tom mich enttäuschte). Doch ich hatte Glück, das Foto hat Susanne Helmert für mich gemacht und ich habe mich riesig darüber gefreut, welch ein Glück das ich jemanden kannte der auch auf der Messe vertreten und persönlich vor Ort war.

Die Messe lief und sogar während dieser zwei Tage war Tom immer erreichbar (inzwischen habe ich mich echt gefragt wie oft die den geklont haben) Es gab tatsächlich einen Käufer für ein Bild und Tom sendete mir die E-Mail und Telefonnummer zur Kontaktaufnahme denn ich sollte den „Deal“ jetzt doch persönlich abschließen per Handy. Kurze Panikattacke, wie soll das denn gehen übers Telefon? Doch Pay Pal sei Dank ging es auch so, kurz die Anweisung über den Betrag an den Käufer per Mail gesendet, warten auf die Bestätigung das der Betrag überwiesen wurde (ganz wichtig, im Stress nicht vergessen das man zwei E-Mails hat und beide checken sollte, sonst wartet man ewig) dann Tom mailen das der Betrag angekommen ist und er das Bild an den Käufer aushändigen darf. Also wenn man nicht vor Ort ist sollte man an diesem Wochenende zumindest zu Hause oder vor seinem Rechner sitzen.
Fazit: Es war mehr als ich erwartet habe, zwei kleine „After Effects“ sind auch schon zu verzeichnen, dazu aber mehr wenn es soweit ist.
Weitere Infos zu Preisen u.s.w. findet ihr auf der Homepage von Parallax unter: http://www.parallaxaf.co/

London calling…

•17. Oktober 2016 • 2 Kommentare

parallaxblog

Ich freue mich sehr meine Arbeiten erstmals international zu präsentieren und am kommenden Wochenende in London bei der „Parallax Art Fair“ dabei zu sein.
Mit ca.16.000 Besuchern, über 200 Künstlern aus aller Welt, und über 6000 Arbeiten, ist die Kunstmesse in London die größte in Europa in der die Künstler ihre Arbeiten selber präsentieren und nicht durch Galerien vertreten werden.

Die Messe findet statt vom 22.10.16 bis zum 23.10.2016
jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr
Chelsea Town Hall, King’s Road, London

Facebook: https://www.facebook.com/events/1584353308541238/
Im Katalog findet ihr mich auf Seite 4:
http://www.parallaxaf.co/catalogue.html
Homepage Parallax Art Fair: http://www.parallaxaf.net/index.php/en/
Get tickets: http://www.parallaxaf.co/tickets.html

„Elf Perspektiven“ – Ein erfolgreiches Wochenende

•3. Oktober 2016 • Schreibe einen Kommentar

Es war ein gelungenes Wochenende das leider viel zu schnell zu Ende ging. Auch in Bonn hatten wir einen großen Besucherzuspruch. Viele Kunstinteressierte nutzten das Wochenende der „Offenen Ateliers“ in Bonn und besuchten uns in der „Fabrik 45“. Die große Halle mit Galerie-Empore bot eine ideale Location und genug Raum für die Präsentation unserer Fotoarbeiten.

dsc09460-2w

dsc09434-2bwq  dsc09469-2bw2

Viele Besucher die uns schon von unserer Ausstellung vor zwei Jahren in Siegburg kannten waren wiedergekommen um unsere neusten Werke zu sehen. Es kam zu vielen anregenden Gesprächen und man merkte deutlich das Interesse des Publikums. Viele suchten den direkten Kontakt zu den Künstlern um in längeren Gesprächen nähere Informationen zu den einzelnen Arbeitstechniken zu erfahren. Hierfür möchten wir uns bei allen Besuchern herzlich bedanken. Ihr wart ein tolles Publikum!

dsc09454-2bw

oben1w  unten1w

Wer auch in Zukunft auf dem laufenden bleiben will was wir 11 sonst so künstlerisch treiben erfährt dies weiterhin auf unserer Facebookseite:
https://www.facebook.com/elfperspektiven/?fref=ts
Ansonsten hoffen wir auf ein Wiedersehen mit Euch in zwei Jahren.

Besonderen Dank an dieser Stelle geht außerdem an Friedrich Becher vom Kunsthistorischen Institut Bonn für die Eröffnungsrede und an Natascia Cuschié von der „Fabrik 45“ für die Verfügungstellung der Halle und ihre Mithilfe.
Außerdem natürlich an „Das WeinRädchen“ das unsere Vernissage mit seinen besonderen Weinen bereichert hat.

„Elf Perspektiven“ Revival in Bonn

•16. September 2016 • 2 Kommentare

bildschirmfoto-2016-09-16-um-11-47-05

Nach der erfolgreichen Premiere von „Elf Perspektiven“ 2014 in Siegburg gibt es nun ein Wiedersehen in Bonn. Zum zweiten Mal zeigen wir die spannende Vielfalt fotografischer Kunst, analog, digital, realistisch, abstrakt, märchenhaft, inszeniert, urban und experimentell, lasst euch entführen in elf verschiedene Welten.
Vom 23.09. bis zum 25.09. in der Fabrik 45 in Bonn.

Channah Arc, Christian Baron, Thomas Böttcher, André Böxkes, Kathrin Broden, Ina Echternach, Marcus A. Hubert, Marc von Martial, Metamorphis, Katja Rohsmanith, Jennifer Zumbusch

Die Vernissage mit musikalischem Rahmenprogramm findet statt am
23.09. um 19:00 Uhr. (geöffnet ab 18:00 Uhr)
Eröffnungsrede: Friedrich Becher (Kunsthistorisches Institut, Bonn)
24.09. geöffnet von 11:00 bis 22:00 Uhr
25.09. geöffnet von 11:00 bis 18:00 Uhr

http://elfperspektiven.de/
https://www.facebook.com/elfperspektiven/
http://www.fabrik45.de/

Fabrik 45 | Hochstadenring 45 | 53119 Bonn

urbEXPO – Ein Jubiläum

•8. September 2016 • Schreibe einen Kommentar

dsc09241-2bw

dsc09293-2bw   dsc09318-2bw

Die urbEXPO, die sich von einer Independent-Veranstaltung inzwischen zur internationalen Kunstausstellung entwickelt hat, feierte in diesem Jahr ihr fünfjähriges Jubiläum.
Seit der Premiere 2012 widmet sie sich den Themen „Lost Places“ und „Ästhetik des Verfalls“.

Wie die Jahre zuvor war die Ausstellung trotz des Sommereinbruchs sehr gut besucht. Die alten Kellerräume der ehemaligen Schlegel-Brauerei in Bochum boten eine ideale Kulisse für die zahlreichen meist großformatigen Werke. Mit insgesamt 25 Künstlern aus Europa und über 80 Exponaten war dies die umfangreichste Veranstaltung der Ausstellungsreihe.

In diesem Jahr zeigte die urbEXPO ein spezielles Sonderthema zur Nuklearkatastrophe von Tschernobyl, die sich vor 30 Jahren ereignet hat. Motive die in der Sperrzone und dem reaktornahen Prypjat entstanden sind wurden im Zentrum der Ausstellung auf Staffeleien präsentiert.

Olaf Rauch und Roswitha Schmid haben wieder viel Arbeit und Zeit investiert um diese wieder mal gelungene Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle.

dsc09303-2bw

dsc09290-2bw  dsc09288-2bw