Parallax – oder nicht? Ein Résumé

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Es war irgendwann im Juni da flatterte mir diese ominöse E-Mail ins Postfach. Der „paf Manager“ schrieb und ich dachte nur, schon wieder so eine Spam-Mail, hätte fast auf löschen geklickt aber las dann doch das es sich bei „paf“ um die Parallax Art Fair handelt und den Namen hatte ich schon mal gehört. Man hatte meine „Urban Art“ auf zwei Plattformen gesehen (auf denen ich auch tatsächlich vertreten bin) und ich wurde eingeladen im Oktober an der Messe in London teilzunehmen. Direkt neugierig geworden schaute ich mir erst mal die Website an und war sofort begeistert von der wunderschönen Location, der „Chelsea Town Hall“ in der die Messe schon seit einigen Jahren stattfindet. Die Begeisterung lies allerdings etwas nach als ich die eng aneinandergereihten, kleinen Stände sah die nicht größer wirkten als Wahlkabinen. Massen an Besuchern zwängten sich durch die relativ engen Gänge. Zumindest ist die Messe gut besucht das sagen auch die Zahlen auf der Website und die Bilder sprechen für sich.

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Als nächstes warf ich einen Blick auf die Konditionen und war überrascht, wirklich hoch waren die Preise nicht, wenn man die Zahlen für ähnliche Messen wie der Art Fair in Köln im Kopf hat. Was schön ist, man kann sich direkt online alles selbst zusammenstellen. Es gibt sehr viele Größenvarianten für den Stand (meine Wand ist ja schon klein aber es geht noch zwei Nummern kleiner). Einzelne Punkte kann man einfach anklicken und für ca. 40 Pfund dazubuchen. Lampe, Katalogeintrag (online 1 Jahr einsehbar) und das Aufhängen der Bilder genau nach eigenem Hängungsplan für die, die ihre Bilder schicken wollen. Dafür entschied ich mich dann auch und bevor ich länger nachgedacht habe war ich mitten im Bestell… Anmeldeprozeß, noch schnell zwei Bilder hochgeladen und abgeschickt. Jetzt drei Monate warten bis zum Ende der Bewerbungsfrist….dachte ich, aber schon nach ein paar Minuten kam die Bestätigungsmail und ich wurde von Tom als Teilnehmer begrüßt. Wie? Jetzt schon? Direkt mal zur Sicherheit nachgefragt und es kam wieder sofort eine Antwort zurück. Mit einer persönlichen Einladung ist man automatisch dabei und muss nicht durch die Bewerbungsphase, ich hatte also einen Freifahrschein ohne es zu wissen.

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Die Planungsphase lief in den nächsten Wochen so reibungslos, der gute Tom, ja es war tatsächlich immer Tom der auf meine zahlreichen Fragen die ich trotz des 30 seitigen „Exhibition Handbooks“ noch hatte immer nett und freundlich antwortete. Auch beim Finden eines Versenders half er, denn das war das größte Problem an der ganzen Sache, einen Versender zu finden der nicht 300,- € kostet, auch Privatkunden nimmt, auch wieder abholt, überhaupt nach England versendet und kein Problem mit Kunst im Paket hat. Zur Sicherheit habe ich hinterher einfach nur Bilderrahmen verschickt (wesentlich günstiger). Nun bin ich davon ausgegangen als Versender die Messe nur als Präsentationsplattform nutzen zu können ohne zu Verkaufen, es stand nichts dazu im Handbuch. Aber kurz vorher habe ich zum Glück noch mal Tom genervt und nachgehakt und tatsächlich „the promo staff will process sales for you“. Schnell also noch die Preise ermittelt, umgerechnet und die Infotafel gedruckt kurz bevor Fed Ex das Paket abholen kam. Das Paket kam auch irgendwie an, das wurde sofort von Tom bestätigt.
Es wurde alles genau nach meinem Hängungsplan, den man schon im Vorfeld per E-Mail senden sollte, aufgebaut. Ein Foto vom Stand wird allerdings nicht gemacht (das einzige Mal das Tom mich enttäuschte). Doch ich hatte Glück, das Foto hat Susanne Helmert für mich gemacht und ich habe mich riesig darüber gefreut, welch ein Glück das ich jemanden kannte der auch auf der Messe vertreten und persönlich vor Ort war.

Die Messe lief und sogar während dieser zwei Tage war Tom immer erreichbar (inzwischen habe ich mich echt gefragt wie oft die den geklont haben) Es gab tatsächlich einen Käufer für ein Bild und Tom sendete mir die E-Mail und Telefonnummer zur Kontaktaufnahme denn ich sollte den „Deal“ jetzt doch persönlich abschließen per Handy. Kurze Panikattacke, wie soll das denn gehen übers Telefon? Doch Pay Pal sei Dank ging es auch so, kurz die Anweisung über den Betrag an den Käufer per Mail gesendet, warten auf die Bestätigung das der Betrag überwiesen wurde (ganz wichtig, im Stress nicht vergessen das man zwei E-Mails hat und beide checken sollte, sonst wartet man ewig) dann Tom mailen das der Betrag angekommen ist und er das Bild an den Käufer aushändigen darf. Also wenn man nicht vor Ort ist sollte man an diesem Wochenende zumindest zu Hause oder vor seinem Rechner sitzen.
Fazit: Es war mehr als ich erwartet habe, zwei kleine „After Effects“ sind auch schon zu verzeichnen, dazu aber mehr wenn es soweit ist.
Weitere Infos zu Preisen u.s.w. findet ihr auf der Homepage von Parallax unter: http://www.parallaxaf.co/

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~ von Kathrin - 26. Oktober 2016.

2 Antworten to “Parallax – oder nicht? Ein Résumé”

  1. vielen dank für deine ausführliche beschreibung der messe. klingt doch toll!

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