Jahresrückblick 2017


Schon wieder ist ein Jahr um und nach dem ersten „Best of“ im letzten Jahr wollte ich auch dieses Jahr einen kurzen Rückblick mit Euch teilen.
Anfang des Jahres war ich zum Glück noch rechtzeitig vor Renovierung und Teilabriss im alten Hotel Fürstenhof in Thüringen. Beeindruckend war der riesige, hohe Saal mit den Kronleuchtern, aber auch viele andere Details, wie die Wendeltreppe (oben links, …weiter im Uhrzeigersinn) waren sehenswert und ich war froh die lange Fahrt dafür in Kauf genommen zu haben.

In den Osterferien ging es dann nach Paris, bzw. in die Nähe davon. Wie gewohnt sahen meine Wunschziele etwas anders aus als die vom Rest der Familie und zwischen verlassenem Krankenhaus, Geisterstadt und altem Chateau ging es dann auch mal ins Stadtzentrum für die „normalen“ Sehenswürdigkeiten.

Die erste Ausstellung im letzten Jahr führte mich nach Hannover. Auch hier standen zwei bekannte Lost Places auf meiner Liste und mit Stadbesichtigung und Vernissage war es gut, dass ich eine Übernachtung eingeplant hatte. Es war das erste Mal das ich so Ausstellung und Fototour verbinden konnte.

„Flashback“ hieß es dann im Mai in der Fabrik 45 in Bonn. Für das Crossart-Netzwerk habe ich hier zum ersten Mal eine Ausstellung selbst kuratiert, Bewerbungen gesichtet und ausgewählt und gemerkt wie schwierig es ist Leuten absagen zu müssen, weil die Teilnehmerzahl auf 10 beschränkt ist. Selbst habe ich in dieser Ausstellung zum ersten Mal meine Streetartarbeiten in größerem Umfang gezeigt.

Im Sommer ging es wieder nach Holland ans Veluwemeer. Schon zum zweiten Mal waren wir jetzt hier in dem tollen Haus direkt am Meer, das für die fehlenden Lost Places in Holland entschädigt. Der Mangel an bevorzugten Fotomotiven hat dazu geführt das ich zu meinen Wurzeln, der Architekturfotografie, zurückgefunden habe (siehe Foto, die Kubushäuser in Rotterdam).

Am Ende des Sommers war dann wieder urbEXPO Zeit, die jährliche Ausstellung zu den Themen „Lost Places“ und „Ästhetik des Verfalls“ befasste sich dieses Mal ausschließlich mit Bildserien. Meine Bildstrecke „Chucky’s friends“ hat es in die Endauswahl geschafft und ich habe mich sehr gefreut wieder dabei gewesen zu sein.

Die bisher größte Ausstellung hatte ich danach im „Glaskarree“ in Bonn Bad Godesberg, zusammen mit der Düsseldorfer Fotokünstlerin Hanne Horn. Der lichtdurchflutete, komplett verglaste Pavillon bot so viel Ausstellungsfläche, dass ich fast nicht wusste wie ich die ganzen Flächen füllen sollte. Doch es gelang uns mit „Zeitzeugen“ eine sehenswerte Ausstellung auf die Beine zu stellen die auch in der Presse sehr großen Anklang fand.

Kurz vor Ende des Jahres hat es mein Bett „Black mould house“ nach London geschafft, ich hatte es für einen Wettbewerb eingereicht und es kam mit den anderen ausgewählten Teilnehmern in die Endrunde und wurde in der „Theprintspace Galerie“ zur Eröffnung der neuen Kunsttauschplattform gezeigt.

Ich wünsch Euch Allen einen guten Start ins neue Jahr.
Mal sehen, was 2018 so alles bringen wird.

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~ von Kathrin - 9. Januar 2018.

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